gehört zu der Inselgruppe der Kykladen. Sie unterscheidet sich von allen anderen Kykladeninseln durch seine einzigartige Form und seiner geologischen Beschaffenheit, welche auf verheerenden Vulkanausbrüchen eines bereits erloschenen Vulkans zurückzuführen sind. Santorin kann per Flugzeug oder per Schiff erreicht werden. Wenn man mit dem Schiff anreist erwartet einem die überwältigende Hafeneinfahrt entlang der steilen Kraterwand, oben am Rand gesäumt von weißen Häusern, fast wie angezuckert wirkend. Ein Moment der seines gleichen sucht. 300m unterhalb von Firá legt das Schiff an. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Hauptort Firá zu erreichen, entweder den mit 586 Stufen berühmten Treppenweg, sei es zu Fuß oder auf dem Rücken eines Esels, oder eben mit der Seilbahn. Selbstverständlich kann man auch mit dem Taxi oder dem gebuchten Transferbus in sein Hotel fahren.
Santorin besticht absolut durch seine einzigartige kykladische Architektur. Viele Bilder von Santorin stehen sinnbildlich für Griechenland, schneeweiß getünchte Häuser mit blauer Kuppel und dazu tiefblaues Meer..... und wirklich .... Santorin ist atemberaubend.
Unser Hotel Andromeda Villas lag an der Westküste, direkt am Kraterrand und wir hatten einen traumhaften Blick auf die Caldera, zahlreiche weiße Traumschiffe zogen täglich in den Hafen ein und gegen Abend verließen diese Schiffe, bunt in Lichter gehüllt, wieder die Insel.
Der Tourismus auf der Insel ist enorm, zu den Reisegruppen der Schiffe gesellen sich täglich viele, viele Inselurlauber und überfluten die Städte am Kraterrand. Gegen Abend ist die Stadt Oia, welche auch zugleich die schönste Stadt der Insel ist, der Anziehungspunkt schlecht hin. Die Sonneuntergänge, die wir von dort aus miterleben durften, gehören zu den schönsten die wir je gesehen haben und auch die Stadt Oia ist ein Traum in weiß und blau getüncht.
Zur Inselerkundung hat uns ein Roller absolut genügt, da man auch durch die gute (zwar nicht immer pünktlich) Busverbindung entlang der oberen Hauptorte schnell von Firá nach Oia und zurück kommt. Besonders zu empfehlen ist diese Strecke auch als Wanderung entlang des Kraterrandes, aber Achtung ... Sonneschutz nicht vergessen und genügend Wasser mitnehmen.
Es lohnt sich aber auf jeden Fall die Insel näher als nur bis zum Kraterrand kennen zulernen. Auch das „Hinterland“ ist sehr reizvoll und bietet einige sehenswerte Orte, zudem kann man dort auch noch etwas mehr auf ursprünglichere einheimische Küche zugreifen. Die Ostküste der Insel bietet dunkle Lavastrände zum ausgedehnten Badevergnügen.
Santorin ist ein absoluter Augenschmaus und wahrhafte Streicheleinheiten für die Kamera, so viele und vor allem so wunderwunderschöne Motive wie auf Santorin...... unvorstellbar. Ich glaube da müssen wir noch mal hin.
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