ist die größte griechische Insel und gehört zur Inselkette der Kykladen. Sie ist die fünftgrößte Insel im Mittelmeer und mit 300 Sonnentagen/ Jahr neben Zypern die sonnigste Insel im Mittelmeerraum. Die höchste Erhebung auf Kreta stellt der Berg Ida (2456 m) dar. Die Hauptstadt Iraklion, auch Heraklion genannt, liegt an der Nordküste der Insel. Erwähnenswert ist auch noch der Olivenbaumbestand, ca. 20 Millionen Olivenbäume säumen die Landschaft der Insel.
Kreta war für uns die Einsteigerinsel für Griechenland. Ursprünglich aber dennoch nicht zu speziell, eben für jeden Geschmack etwas dabei. Leicht zu erreichen und touristisch absolut voll erschlossen, eine sehr vielseitige Insel. Wir erkundeten Kreta damals mit dem Mietwagen. Wie schon beschrieben ist Kreta ( Länge ca. 255 km und Breite ca. 60-12 km ) nicht gerade klein und somit legt man schon teilweise ganzschön Strecke zurück. Unser Hotel hatten wir mit Halbpension gebucht und somit waren wir meist abends wieder im Hotel. Diese Tatsache war oft sehr ärgerlich, da es, wie eigentlich auf allen griechischen Inseln, überall schöne, urige Tavernen gibt in denen man gerne verweilt und sich mit griechischen Spezialitäten nebst leckerem Wein und Ouso gerne verwöhnen läst. Unsere folgenden Griechenlandurlaube haben wir seitdem immer nur mit Frühstück gebucht und das ist genial, denn jetzt bleiben wir dort wo es uns gefällt und genießen die grandiose griechische Küche in gemütlicher Atmosphäre. Das Frühstück in Griechenland ist zwar nicht der Bringer, aber mein Gott..... es gibt schlimmeres und satt ist satt.
Zum Schluß noch einige sehenswerte Orte, welche wir besucht haben. Zudem haben wir uns einen Vorgeschmack auf Santorin geholt. Eine eintages Schiffsreise von Heraklion aus nach Santorin. Tja ich weiß nicht ob ich das noch mal so machen würde? Auf jeden Fall mit einem anderen Schiff. Wir hatten die Fahrt mit einem, in die Jahre gekommenes Kreuzfahrtschiff gebucht. Es war eine irre lange Fahrt für einen sehr kurzen Aufenthalt. Aber den Ausflug als solchen haben wir in keinster Weise bereut, denn somit war klar...... Santorin ist einen Urlaub allemal wert, superschöne Fotomotive.
Weiter Etappen auf unserer Inselbesichtigung waren unter anderem, natürlich die größeren Städte, wie Heraklion, Rethymno, Chania und Elounda. Sehenswürdigkeiten gibt es auf der Insel jede Menge, für mich sehr beeindruckend war das Kloster Arkadi. In diesen Kloster trotzten 964 Menschen einem 15000 Mann starkem osmanischen Heer und um diesem Heer nicht in die Hände zu fallen haben sich die überlebenden nach aussichtslosem Kampf in der Pulverkammer des Klosters in die Luft gesprengt. Ein Ort des Nachdenkens war die Insel Spinalonga, welche bis 1957 die letzte Leprakolonie Europas war. Eine geführte Tour durch die Samaria Schlucht zählt ebenfalls zu einem „Muss“ auf Kreta, tolle Natur, schöne einfache Wanderung (Bitte auf festes Schuhwerk achten) mit beeindruckenden Felsformationen. Die Schlucht wird gesäumt von bis zu 600 m hohen senkrechten Felswänden, die an der engsten Stelle der Schlucht, an der sogenannten „eisernen Pforte“, einen Durchlass von lediglich 3 bis 4 Metern gewähren. Zurück geht es dann per Schiff.